Fragen an Autorinnen: Sigrun Casper

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Bist du hauptberuflich Schriftstellerin oder hast du noch eine andere Arbeit?
SC: Schriftstellerin hauptberuflich kann ich nicht sein, dann würde ich ja schreiben müssen, und zwar für Geld. Dann müsste ich mich der Zeitgeistmode anpassen. Ich bemale Stühle. Ich fotografiere.
Wie kamst du zum Schreiben?
SC: Durch meine Schwerhörigkeit als Kind. Ich verstand ja nichts. Da musste ich mich mit mir selbst unterhalten. Außerdem musste ich verstärkt meine Augen benutzen, also beobachten.
Was war das letzte Buch, das du veröffentlicht hast? Worum geht es? Wie kamst du auf die Storyidee?
SC: „Der Wortjongleur“. Der Tod meines Dichterfreundes Mario war der Auslöser.
Wie gehst du beim Schreiben vor? Hast du bestimmte Methoden, Rituale etc.?
SC: Nee. Ich setz mich hin.
Basieren deine Figuren auf Menschen, die du kennst, oder sind sie frei erfunden?
SC: Beides.
Wer ist deine liebste Figur, die du je erschaffen hast?
SC: Immer die letzte. Also Kilian Schelk, der werdende Dichter.
Schreibst du nur in einem bestimmten Genre? Welches? Was interessiert dich daran?
SC: Ich schreibe auch Gedichte. Das hört sich an wie ein Hobby. Ist es aber nicht. Zu beidem, dem Prosaischen und der kurzen Form, treibt es mich manchmal hin.
Wie kamst du zum konkursbuch Verlag?
SC: Durch Vermittlung meines verstorbenen Freundes.
Was für Bücher liest du selbst gerne? Nenne ein paar deiner Lieblingsautoren.
SC: Keine dicken. Auswalzen nervt mich. Lieblingsautoren? Stanley Ellin, Bernard Malamud, Heinrich Mann, Zeruya Shalev, Regina Nössler. Und andere.
Welches Buch liest du gerade?
SC: Keins. War verreist.

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